Hegau-Medikamenten-Netzwerk hilft in Griechenland

Doktor Aristopoulos ist aus dem Häuschen: „Die Medikamente kamen gerade noch rechtzeitig, wir brauchen sie jetzt dringender denn je“. Der griechische Gynäkologe freut sich über drei riesige Pakete voller Arzneien, die ein deutsches Hilfsnetzwerk unter Führung des „Gesundheitsnetzes Hegau e.V.“ (GNH) in die Athener Solidarklinik geschickt hat. „Mit den vielen Flüchtlingen kamen auch neue Krankheiten in unser Land, für die wir neue Medikamente brauchen.“

Aristide Aristopoulos, der sein gutes Deutsch in einem Dortmunder Krankenhaus gelernt hat, ist einer von fast 50 Ärzten, die ehrenamtlich und schichtweise in der Solidarklinik KIFA arbeiten. Die Klinik wird wesentlich von Spenden aus Deutschland und Österreich unterstützt (so überweisen die Ärzte und Apotheker aus dem Hegau allmonatlich die Raummiete) – meist aber sind es Gewerkschafter, die über das GNH-Netzwerk helfen. So auch dieses Mal, als eine 20 000-Euro-Spende des DGB Düsseldorf und der Humanitären Kubahilfe für die Palette voller Arzneien sorgte.

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