Nachruf: Dr. med. Andreas Kern

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied und ehemaligen Vorsitzenden Dr. med. Andreas Kern, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

Dr. Kern ist am Sonntag, den 08. März 2026, in der Universitätsklinik Freiburg verstorben.

Mit ihm verliert das Gesundheitsnetz Hegau nicht nur einen überaus engagierten Arzt, sondern auch eine prägende Persönlichkeit unseres Netzwerks. Über viele Jahre hat er die Entwicklung des GNH mit großem Einsatz, fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement begleitet und gestaltet. Von 2000 bis 2010 2. Vorsitzender, von 2010 bis 2024 1. Vorsitzender des Vereins.

In diesen Jahren hat er das Netzwerk maßgeblich geprägt, wichtige Impulse gesetzt und sich stets für eine starke Zusammenarbeit der Gesundheitsakteure in der Region eingesetzt. Sein Engagement galt besonders dem interdisziplinären Austausch sowie einer patientennahen und qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung im Hegau.

Dr. Kern war für viele von uns nicht nur ein geschätzter Kollege, sondern auch ein verlässlicher Ansprechpartner und kluger Ratgeber. Dr. Kern hatte die Eigenschaft zuhören zu können und genau das machte ihn nicht nur zu einem menschlich sehr geschätzten Wegbegleiter sondern in vielen Fällen zu einem wahren Freund.

Wir vermissen ihn sehr. Sein Wirken wird im Gesundheitsnetz Hegau noch lange nachhallen.

Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie, seinen Angehörigen, seinem Praxisteam und ganz besonders bei seiner lieben Frau Tamara.

Das Gesundheitsnetz Hegau wird Dr. med. Andreas Kern ein ehrendes Andenken bewahren.
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Trauerfeier
Die Trauerfeier für Andreas Kern findet am Montag, den 27.04.2026 um 11 Uhr, in Konstanz in der Aussegnungshalle statt.
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Hier ein Auszug aus seiner berufliche Laufbahn
1971–1979: Studium der Medizin an der Freien Universität Berlin.

1979: Medizinisches Staatsexamen und Approbation.

1979–1981: Assistenzarzt in der Neurologischen Abteilung der Nervenfachklinik Spandau.

1982: Promotion mit dem Thema Langzeitresultate medikamentöser Epilepsiebehandlung.

1982–1987: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Neurochirurgie der Freien Universität Berlin.

1987–1994: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Radiologischen Klinik der Freien Universität Berlin.

1993: Berufung zum Oberarzt der Neuroradiologischen Abteilung.

1994: Niedergelassen in Singen als Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und radiologische Diagnostik.

MdB Peter Friedrich beim GNH zu Gast

Im Rahmen der Reihe „Gesundheitspolitiker beim GNH“ hat das aus niedergelassenen Ärzten, Apothekern und anderen Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen bestehende Gesundheitsnetz Hegau e.V. den Bundestagsabgeordneten Peter Friedrich aus Konstanz zu Gast.
Bereits zu Beginn der teils sehr detaillierten und intensiven Diskussion wurde den Anwesenden die durch seine mehrjährige Beschäftigung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages erlangte detaillierte Fachkompetenz deutlich, die er durch Auslandreisen u.a. nach England und China vertiefte. Weiterlesen

Aktion Patientenbriefe

Die Gesundheitsreform stoppen!

BÄK-Präsident Hoppe warnte in seinem Eingangsstatement vor einer staatlichen Zuteilungsmedizin. In Zukunft werde der Staat
nämlich nach Haushaltslage den Beitragssatz festsetzen und der Spitzenverband Bund denÄrzten in einem ruinösen Preiswettbewerb
die Verantwortung für die Mangelversorgungübergeben. „Wir sind keine Staatsmediziner und keine Rationierungsassistenten“, sagte der
Präsident wörtlich. Fünf Punkte nannte Hoppe, warum die Reform schädlich für eine gute Medizin sei: Weiterlesen